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	<title>Traditionsgemeinschaft Jagdgeschwader 52</title>
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		<title>B13-S-Fliegerstiefel</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 06:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karaya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das besondere Dokument - Urkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Betrachtet man folgendes Foto etwas genauer, dann fallen  außer der He 111  P – 2  noch zwei  weitere Dinge auf. Zum einen die zwei Herren ( Ansicht leider nur von hinten) in dunklen Ledermänteln, die sich zu der He 111 begeben. Zum anderen muss irgend jemand am unteren Bildrand,  ein Paar Flieger-stiefel fein säuberlich geschützt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Betrachtet man folgendes Foto etwas genauer, dann fallen  außer der He 111  P – 2  noch zwei  weitere Dinge auf. Zum einen die zwei Herren ( Ansicht leider nur von hinten) in dunklen Ledermänteln, die sich zu der He 111 begeben. Zum anderen muss irgend jemand am unteren Bildrand,  ein Paar Flieger-stiefel fein säuberlich geschützt auf eine Unterlage abgestellt haben, die aber irgendwie nicht richtig in dieses Bild passen!</p>
<p>Wenn man dann über die Kennung  CA  NA der He 111 etwas weiter nachforscht, dann kommt man darüber unweigerlich zu der „Fliegerstaffel des Führers“!</p>
<p>Jetzt wird die Sache schon um vieles interessanter. Die Aufnahme entstand während eines Besuches Hitlers auf dem Platz Mariupol am 3. Dezember 1942. Dort war u. A. auch die 7. (F) / L.G. 2 stationiert. Hitler hatte während dem Herflug in seinen engen Lederstiefeln eiskalte Füße bekommen. Einen Offizier aus seinem Begeleitstab beauftragte er daher umgehend, ihm wärmere Stiefel beschaffen zu lassen.</p>
<div id="attachment_2379" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/05/fuehrer-stiefel.jpg"><img class="size-medium wp-image-2379" title="Fliegerstiefel" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/05/fuehrer-stiefel-300x179.jpg" alt="Fliegerstiefel" width="300" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Fliegerstiefel</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Somit hatte dann letztendlich die 7. (F) / L.G. 2  ein paar Fliegerpelzstiefel zu stellen, natürlich neu. Als Hitler dann zu Besuch kam, standen die Stiefel und genau die Situation wurde auf dem obigen Bild festgehalten. Doch damit war es noch nicht genug, die  7. (F) / L.G. 2 ließ sich von Hitler  den Empfang der Stiefel sogar noch quittieren.</p>
<div id="attachment_2380" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/05/empfangsbestaetigung.png"><img class="size-medium wp-image-2380" title="Empfangsbestätigung" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/05/empfangsbestaetigung-300x218.png" alt="Empfangsbestätigung" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Empfangsbestätigung</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Quittung wurde später dann als besondere Erinnerung an Hitlers Besuch abfotografiert und für die Staffelangehörigen  auf Fotopapier vervielfältigt.</p>
<p>Ein solches Foto hat die Zeit doch noch überlebt und konnte somit mit im Zusammenhang mit der zuvor  gezeigten Aufnahme, diese kleine, aber feine Dokumentation ermög-lichen!</p>
<p>Die Dokumentation zeigt und beweist auch: „ Der deutsche Bürokratismus machte nicht mal vor Hitler halt! “</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Unser herzlichster Dank für obige Infos zu dieser Doku, an Georg Hartwig, Walter Fromm und  Axel Urbanke!</em><em>        ( M. H. H. W. )</em></p>
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		<title>Über den Jagdflieger Hans Joachim Marseille</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 06:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karaya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das besondere Dokument - Urkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Über den Jagdflieger Hans Joachim Marseille, auch ehemaliger 52er, ist schon viel berichtet und veröffentlicht worden. Hauptsächlich natürlich aus seiner Zeit beim JG 27. Dort wurde er dann auch „ Der Stern von Afrika “. An Fotos von Marseille, gibt es immerhin noch etwas, von Dokumenten aber leider nur noch ganz wenig. ( ehem. Luftwaffenmuseum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über den Jagdflieger Hans Joachim Marseille, auch ehemaliger 52er, ist schon viel berichtet und veröffentlicht worden. Hauptsächlich natürlich aus seiner Zeit beim JG 27. Dort wurde er dann auch „ Der Stern von Afrika “. An Fotos von Marseille, gibt es immerhin noch etwas, von Dokumenten aber leider nur noch ganz wenig.<br />
( ehem. Luftwaffenmuseum Uetersen und dort Diebstahl &#8211; des Nachlasses- Marseille. -  Bisher nichts mehr daraus aufgetaucht.)</p>
<div id="attachment_2371" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/05/trauerkarte-marseille.jpg"><img class="size-medium wp-image-2371 " title="Offizielle Trauerkarte von 1942,Scherl Verlag Bln" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/05/trauerkarte-marseille-200x300.jpg" alt="Offizielle Trauerkarte von 1942,Scherl Verlag Bln" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Offizielle Trauerkarte von 1942,Scherl Verlag Bln</p></div>
<p>Im Herbst 1940 kam er über die I./LG2 zur II./JG52</p>
<p>Das Eiserne Kreuz II. und I. Klasse erhielt er noch beim JG 52, für seine ersten 5 Luftsiege, bei der Luftschlacht um England. Bis zu seiner Zwangsversetzung durch Oltn. Johannes Steinhoff, kam Marseille noch auf 7 bis 9 Luftsiege. ( dies ist leider nicht mehr genau dokumentierbar.) Er hatte damals zumindest die gleiche Abschußzahl wie Steinhoff, dieses aber doch in viel kürzerer Zeit erreicht.</p>
<p>Dazu haben wir nun einen ganz besonderen Leckerbissen aus der Historie des JG 52 anzubieten! Es handelt sich um 3 Seiten Originaldokumente über <strong>Hans Joachim Marseille</strong>, während seiner  Zeit beim JG 52 Ende 1940 am Kanal.</p>
<div id="attachment_2372" class="wp-caption aligncenter" style="width: 233px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/05/beurteilung.jpg"><img class="size-medium wp-image-2372" title="Beurteilung Marseille" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/05/beurteilung-223x300.jpg" alt="Beurteilung Marseille" width="223" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Beurteilung Marseille</p></div>
<div id="attachment_2373" class="wp-caption aligncenter" style="width: 228px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/05/Auszug-aus-dem-Strafbuch.jpg"><img class="size-medium wp-image-2373" title="Auszug aus dem Strafbuch" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/05/Auszug-aus-dem-Strafbuch-218x300.jpg" alt="Auszug aus dem Strafbuch" width="218" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Auszug aus dem Strafbuch</p></div>
<div id="attachment_2374" class="wp-caption aligncenter" style="width: 225px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/05/Auszug-aus-dem-Strafbuch2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2374" title="Auszug aus dem Strafbuch Seite 2" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/05/Auszug-aus-dem-Strafbuch2-215x300.jpg" alt="Auszug aus dem Strafbuch Seite 2" width="215" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Auszug aus dem Strafbuch Seite 2</p></div>
<p><strong>Das Besondere Dokument</strong></p>
<p><strong>Auszüge aus der Beurteilung vom 11.12.1940,</strong></p>
<p>des Fähnrich H. J. Marseille, anlässlich des  Antrages für die Beförderung zum nächst höheren Dienstgrad.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>„Gute geistige und Körperliche Anlagen.</em></p>
<p><em>Frischer selbstbewusster Charakter. Er ist durchaus  bestrebt, die an ihm in den vorliegenden Beurteilungen ausgestellten Mängel mit Erfolg abzustellen und auszugleichen.  Seine Haltung gegen-über Vorgesetzten gibt zu keinen Beanstandungen Anlaß. Im Umgang mit Uffz. Der Staffel ist M. Kameradschaftlich. “</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Dienstliche Verwendung:<em> Flugzeugführer ( Schwarmführer )</em></p>
<p>Kenntnisse und Leistungen<em>: Der Fhr. M. war bei der Staffel nur fliegerisch eingesetzt. Er hat sich bei allen Englandeinsätzen, die er mit der Staffel flog, bewährt. Er zeigt beim Fliegen Einsatz-freudigkeit, Umsicht und Zuverlässigkeit.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Führung:<em> sehr gut</em></p>
<p><strong>Strafen:<em> siehe Strafbuchauszug</em></strong><em></em></p>
<p>( Unterschrift Resch – Oltn. u. Staffelkapitän )</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Auszug aus dem Strafbuch der 6./JG52 </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<ol>
<li>Eintrag:  Lfde. Nr. 1,</li>
</ol>
<p>am 14.9.1939, verhängt durch L.K.S. ( Luftkampfschule) Fürstenfeldbruck, Flg. Kp.,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>„ Strenger Verweis“</strong> , vollstreckt am 5.9.1939.</p>
<p><em>Grund: <strong>Weil er am 4.9.39 den Unterricht gestört hat, und von dem Lehrer zur Ordnung aufgerufen, diesem gegenüber eine ungebührliche Antwort gegeben und ein ungebührliches Benehmen an den Tag gelegt hat.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Eintrag:  Lfde. Nr. 2,</li>
</ol>
<p>am 17.11.1939, verhängt durch Flgz. Fhr. Schule</p>
<p>( Flugzeugführerschule)  A/B Flg. Kp.,</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>„ 3 Tage gelinder Arrest “</strong> ,vollstreckt am 21.11. bis 24.11.1939.</p>
<p><em>Grund: <strong>Weil er sich am 6.11.1939, anlässlich eines Überführungsfluges eigenmächtig einen Tag Urlaub verschafft hat. </strong>- Bemerkung: Vorfall kam erst am 16.11. zur Kenntnis der Kompanie.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Eintrag:  Lfde. Nr. 3,</li>
</ol>
<p>am 14.2.1940, verhängt durch Flgz. Fhr. Schule</p>
<p>( Flugzeugführerschule)  A/B Flg. Kp.,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>„ 5 Tage Stubenarrest “</strong> , vollstreckt am 15.2. bis 20.2.1940.</p>
<p><strong><em>Grund:  Weil er am 10.02. 1940 im Dienst einem Fhj. Gefr. gegenüber den Ausdruck „ Du duslige Sau “ gebraucht hat.</em></strong></p>
<p><em>Bemerkung: Strafausführung  durch Vernehmungen verzögert.</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"> <div class="add728 ">
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</div></span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Zusammenfassung:</span></strong></p>
<p>Aus  Disziplinargründen wurde aus dem Jagdflieger  Hans Joachim Marseille <strong>der  älteste  Fähnrich der damaligen Wehrmacht. </strong>Mit seinen fast unglaublichen jagdfliegerischen Erfolgen, brachte er es dann dennoch <strong>zum jüngsten Hauptmann der Wehrmacht.</strong></p>
<p>Dazu ein Beispiel:<strong> Am 1.9.1942 schoß er an der Alamein-Front in drei Einsätzen 17 englische Jäger ab, 8 davon innerhalb von 10 Minuten! Eine Leistung, die auf der ganzen Welt keinem anderen Flieger auch nur annähernd gelang!</strong></p>
<p>Am 8. Sept.1942 starb er unbesiegt den Fliegertod.</p>
<p>Mit ihm starb der<strong> „ unerreichte Virtuose unter den Jagdfliegern “, </strong>wie der General der Jagdflieger Adolf Galland ihn einmal benannte.</p>
<p>Wenn man heute seine Beurteilung/Strafbuchauszug liest und versucht zu verstehen, kommt man doch etwas verwundert  vom Ergebnis her gerne zu einem liebevollen,  zum Ende aber zu einem mit leidenden  Lächeln.</p>
<p>® &#8211; M.H.H.W.</p>
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		<item>
		<title>Der Siegelring des Kommodores JG 52</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 13:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karaya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das besondere Abzeichen & Orden & Exponate]]></category>
		<category><![CDATA[Siegelring]]></category>
		<category><![CDATA[Trenkel]]></category>

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		<description><![CDATA[In den 80er Jahren kam ich irgendwie an ein rätselhaftes Großfoto (Fotomaße 19&#215;25 cm), welches verhältnismäßig sehr grob erhaben das Wappen des JG 52 im Großformat zeigte, rückseitig handschriftlich mit JG 52 vermerkt. Zuerst nahm ich an, dass dieses Gebilde vielleicht einen Metallguss oder auch eine Ton- oder Keramikplatte zeigte. Aus Erfahrung und von Vergleichstücken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den 80er Jahren kam ich irgendwie an ein rätselhaftes Großfoto (Fotomaße 19&#215;25 cm), welches verhältnismäßig sehr grob erhaben das Wappen des JG 52 im Großformat zeigte, rückseitig handschriftlich mit JG 52 vermerkt.</p>
<div id="attachment_1493" class="wp-caption alignleft" style="width: 236px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/Geschwaderabzeichen.png"><img class="size-medium wp-image-1493" title="Stark verkleinerte Ansicht des Fotos mit dem ominösen Geschwaderabzeichen des JG 52" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/Geschwaderabzeichen-226x300.png" alt="Stark verkleinerte Ansicht des Fotos mit dem ominösen Geschwaderabzeichen des JG 52" width="226" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Stark verkleinerte Ansicht des Fotos mit dem ominösen Geschwaderabzeichen des JG 52</p></div>
<p>Zuerst nahm ich an, dass dieses Gebilde vielleicht einen Metallguss oder auch eine Ton- oder Keramikplatte zeigte.</p>
<p>Aus Erfahrung und von Vergleichstücken wusste ich, die hohe Kunst unserer schwarzen Männer war normalerweise um vieles besser und exakter. Später fand ich dann heraus, dass es sich eigentlich doch um eine Vergrößerung oder  Makroaufnahme  handeln könnte. Bei den Altensteiner 52ern konnte mir auch keiner weiterhelfen, selbst „Esau“ Heinz Ewald, Walter Wolfrum, Viktor Petermann und „Bonifazius“ Peter Düttmann wussten keinen Rat. Langsam kam ich mir mit meiner Fragerei etwas lächerlich vor, vielleicht war es auch nur ein minderwertiges Nachkriegsgebilde, welches irgendein Hobbysammler einmal angefertigt hatte. Die Sache ließ mir trotzdem keine Ruhe. Ich machte nochmals eine Runde über alle Oberwerkmeister, &#8211; die wussten doch immer alles meistens besser!  Letztens kam ich damit zu unserem Ludwig Binder (Luggi – Münchner Original)</p>
<p>„Was willst mit dem Schmarrn ? Schleich Dich ! Des stammt gwiss net von der 3. Staffel, wenn des einer bei mir gmacht hät, dem hät ich aber kräftig die Ohrwatscheln langzogen !“  -  Ich gab´s auf.</p>
<p>Ich hatte einen Verdacht, die rückseitige Kennzeichnung hatte sehr viel Ähnlichkeit mit Johannes Wieses Handschrift, die  ich  aus  Briefen  und  Dokumenten her von ihm kannte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1498" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/Johannes-Wiese.png"><img class="size-medium wp-image-1498 " title="Johannes Wiese 1988 mit seinen hohen Auszeichnungen und dem Luftwaffenpokal in seiner Hand." src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/Johannes-Wiese-300x219.png" alt="Johannes Wiese 1988 mit seinen hohen Auszeichnungen und dem Luftwaffenpokal in seiner Hand." width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Johannes Wiese 1988 mit seinen hohen Auszeichnungen und dem Luftwaffenpokal in seiner Hand.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unter anderem legte ich J. Wiese  nun  dieses Foto mit der bisherigen, für mich fast peinlichen Kurzgeschichte vor. Mit sehr verwundertem Blick und einem leicht schmunzelnden Lächeln gab er folgende Erwiderung:</p>
<p>„Das ist beides von mir, sowohl die Makroaufnahme als auch die Kennzeichnung. Dass Sie über den handschriftlichen Vermerk dennoch auf mich gekommen sind, ist wirklich sehr erstaunlich &#8211; wir hatten ja bisher nur wenig Schriftverkehr. Ihre Hartnäckigkeit soll nun auch endlich belohnt werden. Das Foto beinhaltet eine Nahaufnahme/Vergrößerung des Siegels vom Siegelring des Kommodores des JG 52.“</p>
<p>Jetzt traf es mich wie mit einem Paukenschlag! Ich brauchte einige Sekunden um dieses zu verdauen, mit meinem Gesichtsausdruck dabei habe ich Wiese wiederum zum Lächeln gebracht.</p>
<p>„Kamerad Wägenbaur, ich sehe schon, Sie sind jetzt ganz schön nervös geworden. Gehen sie raus und rauchen eine Zigarette, danach erzähle ich Ihnen dann die ganze Geschichte.“</p>
<p>So schnell hatte ich, glaube ich, noch nie eine Zigarette verpafft!</p>
<p>Oh Gott – was mag da jetzt auf mich zukommen, die Phantasie ging schon langsam mit mir durch. Aber Johannes Wiese ließ sich Zeit und holte mich dann doch noch in die Realität zurück.</p>
<p>„Also die Sache war folgende: Ich war Mitte 1941 Adjutant bei Major Hannes Trübenbach, dem damaligen Kommodore des JG 52. Wir lagen noch in Rumänien, flogen gemeinsam einige erfolgreiche Frontflüge und wurden dabei sogar auch einmal gemeinsam im Wehrmachtsbericht genannt (eine Kopie davon hat mir Wiese anschließend mitgegeben). Trübenbach und ich, wir verstanden uns damals sehr gut. Bei Gesprächen mit ihm, fiel mir unter Anderem auch dieser Siegelring an seiner Hand auf. Auf meine Anfrage hin erhielt ich dann folgende Antwort: Diesen Ring habe ich damals vom ersten Kommodore des JG 52, Major Merhard von Bernegg, anlässlich meiner Übernahme des JG 52 als neuer Kommodore, mit übernommen und sollte diesen in Ehren halten, sowie an meine Nachfolger weitergeben. Dieser Siegelring sei sichtbares Zeichen des Kommodore und seiner Stellung zur Ehre des JG 52.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #ff0000;"> <div class="add728 ">
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</div></span><br />
</span></p>
<p>Trübenbach hat den Siegelring dann bis zu seiner Versetzung im Okt. 1941 getragen. Bei seinem Abschied vom JG 52 hat mir Trübenbach den Ring übergeben und folgendes aufgetragen:</p>
<p>„Bitte tragen Sie dafür Sorge, dass dieser Siegelring  beim Geschwader bleibt und nie in unwürdige Hände kommt.“</p>
<p>Ich habe seinerzeit aus Sicherheitsgründen einen Abdruck des Siegels vom Kommodoresiegelring gemacht, welches ich hier noch in Verwahrung habe. Dieses werde ich nachher heraussuchen und Ihnen als Belegstück mitgeben.“</p>
<div id="attachment_1500" class="wp-caption aligncenter" style="width: 159px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/Siegelabdruck.jpg"><img class="size-full wp-image-1500" title="Originaler Siegelabdruck  des JG 52 Kommodore-siegelringes, gesichert von Johannes Wiese im August bis Oktober 1941" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/Siegelabdruck.jpg" alt="Originaler Siegelabdruck  des JG 52 Kommodore-siegelringes, gesichert von Johannes Wiese im August bis Oktober 1941" width="149" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Originaler Siegelabdruck des JG 52 Kommodore-siegelringes, gesichert von Johannes Wiese im August bis Oktober 1941</p></div>
<div id="attachment_1501" class="wp-caption aligncenter" style="width: 159px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/Vergleichsabdruck.jpg"><img class="size-full wp-image-1501" title="Vergleichsabdruck minderer Qualität von 2003, nach Erhalt des JG 52 Kommodoresiegelringes.  Die heute erhältlichen Siegellacke haben leider nicht mehr die Qualität von damals." src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/Vergleichsabdruck.jpg" alt="Vergleichsabdruck minderer Qualität von 2003, nach Erhalt des JG 52 Kommodoresiegelringes.  Die heute erhältlichen Siegellacke haben leider nicht mehr die Qualität von damals." width="149" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Vergleichsabdruck minderer Qualität von 2003, nach Erhalt des JG 52 Kommodoresiegelringes. Die heute erhältlichen Siegellacke haben leider nicht mehr die Qualität von damals.</p></div>
<p>Die folgenden Kommodores Karl Heinz Lesmann, Herbert Ihlefeld, Gordon Gollob, haben den Siegelring, wenn überhaupt, nur kurzfristig und zu besonderen Anlässen getragen.</p>
<p>Als Dietrich Hrabak im November 1942 Kommodore des JG 52 wurde, habe ich als damaliger Staffelkapitän der 2./JG 52, den Siegelring dann Anfang Dezember Hrabak überreicht.</p>
<p>Hrabak hat diesen dann auch ständig getragen. Es gibt mehrere Fotos davon zum Nachweis. Beim Abschied vom JG 52 wegen meiner Verwundung im Mai 1944, beauftragte ich meinen ehemaligen Kameraden und Freund Rudi Trenkel, die Interessen von Trübenbach und mir zu wahren.</p>
<div id="attachment_1502" class="wp-caption aligncenter" style="width: 243px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/Hrabak.png"><img class="size-medium wp-image-1502" title="Oberstleutnant Dietrich Hrabak 1944, wie er den Kommodore JG 52  - Siegelring an der rechten Hand trägt (siehe Vergrößerung)." src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/Hrabak-233x300.png" alt="Oberstleutnant Dietrich Hrabak 1944, wie er den Kommodore JG 52  - Siegelring an der rechten Hand trägt (siehe Vergrößerung)." width="233" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Oberstleutnant Dietrich Hrabak 1944, wie er den Kommodore JG 52 - Siegelring an der rechten Hand trägt (siehe Vergrößerung).</p></div>
<div id="attachment_1503" class="wp-caption aligncenter" style="width: 250px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/ring.png"><img class="size-medium wp-image-1503" title="Vergrößerung von Hrabaks Hand, mit dem Kommodoresiegelring. Auf einer Echtfotovergrößerung kann man das eingravierte Wappen des JG 52  auf der Onyxplatte erkennen." src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/ring-240x300.png" alt="Vergrößerung von Hrabaks Hand, mit dem Kommodoresiegelring. Auf einer Echtfotovergrößerung kann man das eingravierte Wappen des JG 52  auf der Onyxplatte erkennen." width="240" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Vergrößerung von Hrabaks Hand, mit dem Kommodoresiegelring. Auf einer Echtfotovergrößerung kann man das eingravierte Wappen des JG 52 auf der Onyxplatte erkennen.</p></div>
<div id="attachment_1505" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/Wiese.png"><img class="size-medium wp-image-1505" title="Hptm. Johannes Wiese während eines Heimatur-laubes, bekommt Besuch von seinem Katschmarek Ofw. R. Trenkel der Genesungsurlaub hatte." src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/Wiese-300x225.png" alt="Hptm. Johannes Wiese während eines Heimatur-laubes, bekommt Besuch von seinem Katschmarek Ofw. R. Trenkel der Genesungsurlaub hatte." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Hptm. Johannes Wiese während eines Heimatur-laubes, bekommt Besuch von seinem Katschmarek Ofw. R. Trenkel der Genesungsurlaub hatte.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als dann Hrabak Ende September 1944 durch Oberstleutnant Hermann Graf abgelöst wurde, hat Hrabak den Siegelring an Trenkel zurückgegeben, der inzwischen Staffelkapitän meiner ehemaligen 2./JG 52, der Sarottistaffel, geworden war. Trenkel hat den Siegelring wieder Hermann Graf überreicht, der diesen dann auch bis Kriegsende getragen hat.  Davon müsste es ebenfalls noch Fotos geben. Dies hat mir auch Hermann Graf nach dem Kriege selbst bestätigt, denn wir waren Kameraden und inzwischen gute Freunde geworden.</p>
<p>Die letzte Amtshandlung, die der Ring an Grafs Hand mitge-macht hat, war die Trauung von Rudi Trenkel und seiner Ida, im US-Kriegsgefangenenlager Strakonitz am 14.05.1945. Ich habe noch eine Kopie dieser Heiratsurkunde. Graf war ja im Zivilberuf Standesbeamter und als Kommodore war er sowieso  berechtigt, Trauungen durchzuführen. Die Gruppenkomman-deure Hptm. Bubi Erich Hartmann I./JG 52 und Major Adolf Borchers III./JG 52, waren die Trauzeugen.</p>
<div id="attachment_1506" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/Trauung.png"><img class="size-medium wp-image-1506 " title="Trauung Rudolf Trenkel" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/Trauung-300x158.png" alt="Trauung Rudolf Trenkel" width="300" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Die Trauung vom 14.05.1945, im US-Kriegs-gefangenenlager in Strakonitz. Graf stehend vor dem Tisch, hält eine Ansprache. Das Brautpaar Rudi und Ida, sowie den beiden Trauzeugen E. Hartmann und A. Borchers sitzend. Die 52er der I. und III./JG 52 sind dazu alle angetreten, sowie der Rest der sich im Lager befindlichen Kriegsgefangenen</p></div>
<p>Kurz vor oder nach der Hochzeit hatten die Brautleute noch einen Fluchtversuch unternommen, der aber leider gescheitert ist. Trenkel hatte noch eine Verwundung am Arm und war damit einfach noch nicht fit genug für einen erfolgreichen Fluchtversuch. Die Ida Trenkel beherrschte alle slawischen Sprachen fließend, wie Tschechisch, Slowakisch, Polnisch, Ungarisch und Russisch. Sie war ja in Brünn geboren.  Mit ihren Sprachkenntnissen hat sie für das JG 52 und Graf wertvollste Dienste geleistet und wurde quasi als Sekretärin z.b.V. eingesetzt.</p>
<div id="attachment_1508" class="wp-caption alignleft" style="width: 288px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/Ida-Trenkel.png"><img class="size-medium wp-image-1508" title="Ida Trenkel" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/Ida-Trenkel-278x300.png" alt="Ida Trenkel" width="278" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Luftwaffenhelferin des JG 52, Ida Trenkel geb. Sehna, noch ohne Fluchttarnung. Denn so hübsch wie auf diesem Bild, wäre sie bei ihrer Flucht damals sicher nicht weit gekommen! Unseren Rudi – Sarrotti 1, kann man auch verstehen, dass er noch vor dem unbekanntem Ausgang der Gefangen-schaft, sich seine Ida sichern wollte.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Rudi und seine Ida beschlossen, dass Ida alleine einen Flucht-versuch machen und sich nach Wien bis zu ihrer Tante durch-schlagen sollte. Alles wurde nun dafür organisiert. Graf unterstützte dies auch, indem er Ida den Siegelring mit übergeben hat. Die Ida nähte Rudis Orden in das Unterfutter ihrer Kleidung, ebenso den Kommodoresiegelring.</p>
<p>Die Landschaft und verschiedene Anlaufpunkte auf dem Wege bis nach Wien kannte sie auch, &#8211; also müsste es doch klappen. Einige weitere Wertsachen, welche nicht so wichtig waren, hatte Ida lose bei sich zur Tarnung, im Falle sie kontrolliert oder gar geschnappt würde.  Eines Abends ging es dann los, raus aus dem Lager, über ländliche Gegenden, durch Wälder, über offenes Gelände. Nachts schwamm sie bei den noch herrschenden niederen Wassertemperaturen durch die Moldau. Dabei hat sie sich eine Unterleibserkältung zugezogen.  Dies war dann auch der Grund, warum sie später keine Kinder mehr bekommen sollte.</p>
<p>Die Ida ist ohne weitere Vorkommnisse mit Ihrem wertvollen Beigepäck in Wien angekommen, &#8211; eine unglaubliche  Leistung !</p>
<p>Jetzt wollen Sie sicher wissen, ob es den Kommodoresigelring des JG 52 noch gibt ? Ja, er ist immer noch in Wien bei den Trenkels ! Die müssen Sie unbedingt besuchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach  Krieg und Gefangenschaft sah ich die Trenkels erst wieder Ende der 50er Jahre. Unsere Kameradschaft und Freundschaft pflegen wir  bis heute. Beim ersten großen Gruppentreffen der I./JG52  im Okt. 1980 bei Prof. Dr. Artur Fischer (Dübel – Fischerwerke) in Dornstetten, wollte Trenkel mir den Kommodoresiegelring des JG 52 übergeben. Ich habe diesen dann auch mit besonderem Stolz ein paar Stunden tragen dürfen, dann aber wieder an „Sarotti 1“ zurückgegeben. Trenkel wurde weiterhin zum Hüter des Ringes bestimmt ! Hermann Graf, der letzte Kommodore des JG 52, hat dies dann später in einem Gespräch mit mir ebenfalls befürwortet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Graf und ich pflegten ebenfalls eine gute Kameradschaft. Wir waren und sind beide, wie man so sagt, gebrannte Kinder des Krieges und der damaligen Zeit. Aber das ist eine andere Geschichte. “</p>
<p>Monate später war ich dann in Wien bei den Trenkels. Sarrotti begrüßte mich vor seinem Jugendstil-Prachthaus per Handschlag. Ich merkte nicht einmal, als er mir die Hand gab, dass er den Kommodorering schon anhatte. Wiese hat das sicher so mit ihm abgesprochen.  Erst als wir im Salon saßen, streckte er mir seine Hand mit dem Ring lächelnd vor die Nase. Rudi streifte den Ring ab und gab mir diesen. Ehrfürchtig betrachtete ich dieses hochkarätige Unikat von allen Seiten und dann noch mit einer Lupe. Rudi sagte:</p>
<p>„Steck den Ring doch mal an! “</p>
<p>Ich traute mich nicht, denn ich hatte zu viel Hochachtung vor dem Ring und gab diesen wieder vorsichtig an Rudi zurück. Von da an, glaube ich, hatte ich Rudis, aber auch Idas Herz gewonnen.</p>
<p>Rudi erzählte mir dann noch, dass er mit dem Siegelring anfänglich in erhebliche Schwierigkeiten kam. In den 80er Jahren, wurden die sogenannten Sammler u. Autogrammjäger von Ritterkreuzträgern gar zur  richtigen Plage.</p>
<div id="attachment_1509" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/Gruppentreffen.png"><img class="size-medium wp-image-1509" title="Gruppentreffen" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/Gruppentreffen-300x172.png" alt="Gruppentreffen" width="300" height="172" /></a><p class="wp-caption-text">Das Gruppentreffen in Dornstetten bei Prof. Dr. Arthur Fischer, vom 24. bis 26. Okt. 1980. Sarotti 1 – Rudi Trenkel, 2.vl. zeigt mit dem Siegelring an der Hand auf den 4. v.l. Walter Wolfrum, dem ehemaligen Staffelkapitän der 1./JG52. Dieses Bild hat Symbolik, denn Walter Wolfrum ist der jetzige Ehrenkommodore des JG 52 und wird den Siegelring dieses Jahr in Altenstein sicher tragen.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Leute kannten fast keine Rücksicht, nach anfänglicher Beantwortung der Autogrammpost erhielt er oft unange-meldete Besuche, vorwiegend aus dem Ausland. Diese Leute wollten alles haben, es war nicht mehr auszuhalten !</p>
<p>Einem Amerikaner hat er dann leider, nur um ihn endlich wieder loszuwerden, sein originales Deutsches Kreuz in Gold mitgegeben. Seine Ida wurde richtig böse und war sehr verärgert. Es mussten jetzt Schutzbehauptungen her: Die Orden, alles militärische, auch der JG 52 Kommodore- Siegelring, ging bei der damaligen Flucht leider verloren. Die Ida hatte ihm angeblich zu seinem Geburtstag eine Nachfertigung des Ringes geschenkt. Sein Augenlicht war so schlecht geworden, dass er nicht mehr unterschreiben konnte. Das mit den Augen stimmte zwar in etwa, aber er sah immer noch was er sehen wollte. Der Erfolg davon war durchschlagend ! – Eine bis dahin fast unbekannte Ruhe kehrte endlich bei den Trenkels ein.</p>
<div id="attachment_1510" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/Fliegertreffen.png"><img class="size-medium wp-image-1510" title="Fliegertreffen" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/Fliegertreffen-300x171.png" alt="Fliegertreffen" width="300" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Ida links und Rudi rechts auf dem Foto, bei einem Fliegertreffen. Man beachte besonders, - Rudi trägt den Siegelring am Ringfinger der linken Hand, den Ehering am kleinen Finger und die Ida lächelt auch noch dazu. Hieraus ist vielleicht zu ersehen, welch hohen Stellenwert die Trenkels dem Sigelring gaben. Dies ist Vermächtnis und Verpflichtung für uns, den Siegelring in höchsten Ehren zu halten.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1511" class="wp-caption alignleft" style="width: 159px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/JG-52-Siegelring.jpg"><img class="size-full wp-image-1511 " title="JG 52 original Siegelring" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/04/JG-52-Siegelring.jpg" alt="JG 52 original Siegelring" width="149" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Der originale JG 52 Siegelring im Etui, wie er jetzt in einer der Vitrinen in unserem Museum ausgestellt ist. Daten des Siegelringes: Gewicht 8,215 Gramm, Stempelung 585 und Goldschmiedestempel. Gold-fassung: eingefasste Onyxplatte. Auf der Onyxplatte mittig eingearbeitetes JG 52 Wappen in erhabener Negativform. Maße der halbovalen Onyxplatte: 15,58 mm x 13,62 mm, Maße des JG 52 – Wappens:11,82 mm x 8,28 mm</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich habe dann von Rudis wichtigen Exponaten Fotos/ Fotokopien angefertigt. Dazu haben wir  in den nächsten drei Tagen gemeinsam die Wiener Lokale frequentiert, mit allem was dazu gehört, Prater, dem Heurigen, usw.</p>
<p>Wien und die Trenkels, für mich ein unvergessliches Erlebnis. Der Ring an Rudis Hand war immer mit dabei. Er sagte mir dazu noch folgendes:</p>
<p>„Manni, wenn ich diesen Ring an der Hand trage, dann fühle ich unsere toten, vermissten und inzwischen verstorbenen Kameraden hier bei mir. Ihnen zu Ehren trage ich diesen Ring zu besonderen Anlässen, als sichtbares Zeichen unserer Kameradschaft und Verbundenheit auch über den irdischen Tod hinaus !“</p>
<p>Nach dem letzten Fluge von Rudi und Ida Trenkel konnte der Kommodoresiegelring des JG 52 mit viel Glück für das JG 52– Museum gesichert werden. Wir werden Rudi Trenkels Stellung/Vermächtnis als „Hüter des Ringes“ übernehmen und diesen Ring weiterhin in hohen Ehren halten. Ebenso haben wir die originale Heiratsurkunde vom 14.05.1945, aus dem US-Kriegsgefangenenlager K 3 Strakonitz erhalten.</p>
<p>Wir werden beides bei unserem diesjährigen Treffen in Altenstein ausstellen.</p>
<p>Der JG 52 Kommodoresiegelring sollte dieses Jahr in Altenstein zu Ehren der 52er getragen werden, von unserem Vorstand des Ehrenvorstandes/Ehrenkommodore JG 52, Walter Wolfrum. Ebenso von unseren beiden Ehrenvorständen und ehemaligen Inspekteuren der BW-Luftwaffe, den Generälen a. D. Günther Rall und Friedrich Obleser.</p>
<p>(M.H.H.W.)</p>
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		<title>JG 52  &#8211;  Das Besondere Dokument</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 11:08:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karaya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das besondere Dokument - Urkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der folgenden Seite bilden wir eine Urkunde ab, welche militärhistorisch, aber auch juristisch gesehen, eine absolute Rarität ist ! USA &#8211; Kriegsgefangenenlager K 3 in Strakonitz/Tschechei am 14.5. 1945. &#8211; Ortszeit 10.45 Uhr. Die internierte Belegschaft des Kriegsgefangenenlagers, bestehend aus den 52ern und Resteinheiten anderer Verbän-de der Luftwaffe und des Heeres sind zur Trauungszeremonie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der folgenden Seite bilden wir eine Urkunde ab, welche militärhistorisch, aber auch juristisch gesehen, eine absolute Rarität ist !</p>
<p>USA &#8211; Kriegsgefangenenlager K 3 in Strakonitz/Tschechei am 14.5. 1945. &#8211; Ortszeit 10.45 Uhr.</p>
<p>Die internierte Belegschaft des Kriegsgefangenenlagers, bestehend aus den 52ern und Resteinheiten anderer Verbän-de der Luftwaffe und des Heeres sind zur Trauungszeremonie angetreten. Der Geschwadermarsch des JG 52 wird gespielt. Der Kommodore JG 52, Oberstleutnant Hermann Graf, hält eine Ansprache anlässlich der Vermählung von Ida und Rudi Trenkel und zur derzeitigen Lage.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1338" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/03/offiziersabordnung.jpg"><img class="size-medium wp-image-1338 " title="v. L. sitzend im Vordergrund: Adolf Borchers, Ida Trenkel, Rudolf Trenkel, Erich Hartmann, stehend:  Hermann Graf, dahinter eine Offiziersabordnung der 52er. Im Hintergrund die 52er und andere Einheiten.( Nebenbei bemerkt hatten die 4 Jagdflieger Graf, Hartmann, Borchers und Trenkel zusammen mehr als 830 Luftsiege erreicht. )" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/03/offiziersabordnung-300x185.jpg" alt="v. L. sitzend im Vordergrund: Adolf Borchers, Ida Trenkel, Rudolf Trenkel, Erich Hartmann, stehend:  Hermann Graf, dahinter eine Offiziersabordnung der 52er. Im Hintergrund die 52er und andere Einheiten.( Nebenbei bemerkt hatten die 4 Jagdflieger Graf, Hartmann, Borchers und Trenkel zusammen mehr als 830 Luftsiege erreicht. )" width="300" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">v. L. sitzend im Vordergrund: Adolf Borchers, Ida Trenkel, Rudolf Trenkel, Erich Hartmann, stehend: Hermann Graf, dahinter eine Offiziersabordnung der 52er. Im Hintergrund die 52er und andere Einheiten.( Nebenbei bemerkt hatten die 4 Jagdflieger Graf, Hartmann, Borchers und Trenkel zusammen mehr als 830 Luftsiege erreicht. )</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Adolf Borchers und Erich Hartmann, danach Hermann Graf als  ehemaliger Standesbeamter, ranghöchster Stabsoffizier und Kommodore des JG 52.</p>
<p>Wie ist nun die damalige nationale und internationale rechtliche Lage dieser Trauung bzw. der Urkunde zu beurteilen ?  Nach der Genfer Konverzion für Kriegsgefangene ist diese Trauung rechtens. Ebenfalls nach dem Status der damaligen Westalliierten/US-Lagerkommandant hat die Trauung ihre Gültigkeit. Wie aber ist der Status der wieder erstandenen Tschechei nach der deutschen Kapitulation vom 8. Mai 1945, im Bezug auf die Trauung zum 14. Mai 1945, zu bewerten?  Da wird es juristisch und völkerrechtlich doch sehr schwierig.</p>
<p>Wir möchten dies hier zur allgemeinen  Diskussion und Aus-wertung stellen! Vielleicht findet jemand von Euch im Bezug auf den damaligen rechtlichen Status der Tschechei die da-mals oder heutig geltende juristische Bewertung.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"> <div class="add728 ">
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</div></span></p>
<p>Sicher wäre es auch interessant, wie die heutigen zuständigen tschechischen Behörden/Standesamt diese Heiratsurkunde  bewerten  und einstufen würden.</p>
<p>Die Krönung in dieser Sache ist natürlich eine nachträgliche tschechische amtliche Beglaubigung  und  rechtliche Anerken-nung der damaligen Heiratsurkunde. Ein Versuch einer Antragstellung hierfür wäre das doch immer wert.</p>
<p>Die Traditionsgemeinschaft des JG 52  bewertet diese Urkun-de auch als damaligen symbolischen Aufruf  für die  Trenkels, die 52er und der anwesenden Wehrmachtsangehörigen zum Start in eine neu beginnende Friedenszeit und zum aktiven Wiederaufbau für die Heimat  und nicht zuletzt zur neuen Existenzsicherung einer jeden Familie, die den grausamen Krieg überlebt hat.</p>
<blockquote><p><strong>Als quasi Übergang  -  <span style="text-decoration: underline;">Vom Kriege zum Frieden</span></strong></p></blockquote>
<div id="attachment_1339" class="wp-caption aligncenter" style="width: 223px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/03/hochzeitsurkunde.jpg"><img class="size-medium wp-image-1339 " title="Hochzeitsurkunde" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2012/03/hochzeitsurkunde-213x300.jpg" alt="Hochzeitsurkunde" width="213" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Hochzeitsurkunde</p></div>
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		<title>Frontflugspangen II</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 06:09:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karaya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das besondere Abzeichen & Orden & Exponate]]></category>
		<category><![CDATA[Frontflugspange]]></category>
		<category><![CDATA[Frontjäger]]></category>

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		<description><![CDATA[Frontflugspangen für Tagjäger]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Frontflugspangen für Tagjäger</h3>
<div id="attachment_1239" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/frontflugspangen.jpg"><img class="size-large wp-image-1239  " title="Frontflugspange in Bronze, Silber, Gold und Gold mit Sternchenanhänger " src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/frontflugspangen-768x1024.jpg" alt="Frontflugspange in Bronze, Silber, Gold und Gold mit Sternchenanhänger " width="614" height="819" /></a><p class="wp-caption-text">Frontflugspange in Bronze, Silber, Gold und Gold mit Sternchenanhänger</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Frontflugspange Jagdflieger</title>
		<link>http://www.jg52.net/dokumentationen-berichte-52er-nachrichtenblaetter/besondere-abzeichen-orden-exponate/frontflugspange-jagdflieger</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 06:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karaya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das besondere Abzeichen & Orden & Exponate]]></category>

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		<description><![CDATA[Orden und Ehrenzeichen Kampf-, Leistungs- und Tätigkeitsabzeichen der Luft­waffe Frontflugspange &#8211; Jagdflieger Die Frontflugspange für Jagdflieger ( Tagjäger )wurde u. A. am 30.1.1941 durch den Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Hermann Göring gestiftet. Die Stiftung erfolgte als sichtbares Zeichen der Anerkennung für Bewährung beim Fronteinsatz in der Luft, zugleich als Ansporn zu höchster [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Orden und Ehrenzeichen</h4>
<p><strong>Kampf-,</strong> <strong>Leistungs- und Tätigkeitsabzeichen der Luft­waffe</strong></p>
<h3><strong></strong>Frontflugspange &#8211; Jagdflieger</h3>
<p>Die Frontflugspange für Jagdflieger ( Tagjäger )wurde u. A. am 30.1.1941 durch den Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Hermann Göring gestiftet.</p>
<p>Die Stiftung erfolgte als sichtbares Zeichen der Anerkennung für Bewährung beim Fronteinsatz in der Luft, zugleich als Ansporn zu höchster Pflichterfüllung vor dem Feind für fliegendes Personal.</p>
<p>Die Verleihungsbestimmungen vom gleichen Tage legten fest:</p>
<p>Die Frontflugspange wurde in drei verschiedenen Ausführungen in Metall verliehen, entsprechend dem Fronteinsatz für:</p>
<p>Jagd-, Zerstörer- und Schlachtverbände, Kampf- und Sturzkampf-, Transport- und Luftlandeverbände, Aufklärungs- und Seenotverbände sowie Wettererkundungsstaffeln.</p>
<div id="attachment_1233" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/frontflugspange.jpg"><img class="size-large wp-image-1233 " title="Frontflugspange" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/frontflugspange-1024x768.jpg" alt="Frontflugspange" width="614" height="461" /></a><p class="wp-caption-text">Frontflugspange</p></div>
<p>Nach der Anzahl der durchgeführten Frontflüge erfolgte die Verleihung:</p>
<ol>
<li>in Bronze nach 20 Frontflügen</li>
<li>in Silber nach 60 Frontflügen</li>
<li>in Gold nach 110 Frontflügen</li>
</ol>
<p>Für die Verleihung der Frontflugspange kommen alle Soldaten des fliegenden Personals in Frage, die im Besitz eines ihrer Verwendung entsprechenden Luftwaffen-, Flugzeugführerscheines waren, die in Ausübung ihres Dienstes zu Front- bzw. Feindflügen eingesetzt worden sind.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"> <div class="add728 ">
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</div></span></p>
<p>Frontflüge im Sinne dieser Bestimmungen sind Flüge, die bis mindestens 30 km hinter die feindliche Front geführt haben oder mit Luftfeindberührung verbunden waren.</p>
<div id="attachment_1234" class="wp-caption alignleft" style="width: 304px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/frontflugspange-im-etui.jpg"><img class="size-large wp-image-1234  " title="Spange im Etui" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/frontflugspange-im-etui-1024x768.jpg" alt="Spange im Etui" width="294" height="222" /></a><p class="wp-caption-text">Spange im Etui</p></div>
<p>Eine Verleihung ehrenhalber war ausgeschlos-sen. Für das genaueste Einhalten der Verleih-ungsbestimmungen waren die zuständigen Vor-gesetzten dem Oberbe-fehls­haber der Luftwaffe direkt verantwortlich.</p>
<p>Die Stif¬tungsurkunde war der Truppe durch die Kommandeu- re vor versammelter Mannschaft bekannt zu geben.</p>
<p>In Anpassung an die veränderte Kriegslage wurden die Verleihungsbedingungen mehrmals ergänzt. Die wesentlich-sten Bestimmungen waren: daß mindestens die Hälfte der Zeit über feindlichem Gebiet oder in Räu¬men über See geflogen wurde, die mindestens 100 km von der eigenen Küste entfernt waren. (Stand vom Januar 1944)</p>
<p>Spange Material: Tombak oder Feinzink, vergoldet, versilbert, Bronze oder Bronziert</p>
<p>Maße: Länge: 73,50 bis 76,00 mm,</p>
<p>Breite : 25,00 bis 25,50 mm,</p>
<p>Gewicht : 16,07 bis 18,63 Gramm</p>
<p>Gewicht mit Stern/Anhänger : 20,29 bis 20,89 Gramm</p>
<p>In der Mitte ein Lorbeerkranz in welchem mittig ein Geflügelter Pfeil mit der Spitze nach oben eingesetzt ist.</p>
<p>Links und rechts des Lorbeerkranzes sind je 9 Eicheblätter angebracht. Rückseitig ist eine wagrechte Befestigung mit Nadel, Nadelbock und Nadelöse angebracht. Es gab mehrere Hersteller, die meisten Frontflugspangen waren aber ohne Herstellerkennzeichnung ( ca. 90 % ).</p>
<p><strong>Anhänger</strong></p>
<p><strong></strong>Material: Feinzink vergoldet, Maße:  35,0 x 12 mm, Gewicht:  2,35 bis 4,22 Gramm</p>
<div id="attachment_1235" class="wp-caption alignright" style="width: 403px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/etui-mit-aufschrift.jpg"><img class="size-large wp-image-1235   " title="Etui mit Aufdruck" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/etui-mit-aufschrift-1024x768.jpg" alt="Etui mit Aufdruck" width="393" height="295" /></a><p class="wp-caption-text">Etui mit Aufdruck</p></div>
<p>Die Einsatzzahlen begannen ab der Ziffer 200. Der Anhänger besteht aus Feinzink mit einem achtstrahligen Sternchen, von dem rechts und links drei übereinandergelegte Lorbeerblätter ausgehen.</p>
<p>Die Rückseite ist glatt und ebenfalls vergoldet. Der Anhänger wurde beweglich durch zwei gelötete Ringe am Kranz und zwei geprägte Stegösen am Anhänger mit der Spange verbunden.</p>
<p>Anmerkung: Der Anhänger wurde nach dem Erreichen von 500 Frontflügen verliehen. Die Frontflugspange für Jäger wurde zugleich für Schlachtflieger und Zerstörer gestiftet, die aber Mitte 1944 eine eigene Frontflugspange erhielten.</p>
<p><strong>Anhänger mit Einsatzzahlen</strong></p>
<p>Der rechteckige Anhänger mit erhöhtem Rand ist aus Feinzink geprägt. Auf glattem Grund die erhabene Ein-satzzahl in arabischen Ziffern, schwarz lackiert. Rechts und links davon je drei stilisierte Blätter.</p>
<p>( M.H.H. W. )</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dokumentation über Geschwader-, Gruppen und Staffelabzeichen des JG 52 II</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 05:53:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karaya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das besondere Abzeichen & Orden & Exponate]]></category>
		<category><![CDATA[3. Gruppe]]></category>

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		<description><![CDATA[D. H. L. T. Deutsche Historische Luftwaffen Technik Ein sehr wichtiger Beitrag zur Dokumentation von Geschwa-der- und Gruppen- sowie Staffelabzeichen. Wir gratulieren den Bernhardis zum Auffinden dieses frühen III. Gruppenabzei-chens des JG 52! E-Mail &#8211; Sondermeldung eingegangen, von unseren DHLT &#8211; Experten am: 29.01.2009 Hier nun eine neue Errungenschaft &#8211; es hat ein wenig gedauert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>D. H. L. T.</h3>
<h3>Deutsche Historische Luftwaffen Technik</h3>
<p>Ein sehr wichtiger Beitrag zur Dokumentation von Geschwa-der- und Gruppen- sowie Staffelabzeichen. Wir gratulieren den Bernhardis zum Auffinden dieses frühen III. Gruppenabzei-chens des JG 52! E-Mail &#8211; Sondermeldung eingegangen, von unseren DHLT &#8211; Experten am: 29.01.2009</p>
<p>Hier nun eine neue Errungenschaft &#8211; es hat ein wenig gedauert und die Verhandlungen waren hart. Aber nun haben wir auch ein Original Staffelabzeichen &#8211; unser Erstes in der Sammlung.</p>
<p>Natürlich sind die Bilder auch für Deine Dokumentation in dem nächsten 52er &#8211; Nachrichtenblatt.</p>
<div id="attachment_1227" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/wolfsabzeichen.jpg"><img class="size-large wp-image-1227 " title="Hier nun das &quot;Wolfsabzeichen&quot; mit schwarzem Hund und gelben Hintergrund. Rand und Hund sind silberfarben einge-fasst." src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/wolfsabzeichen-1024x768.jpg" alt="Hier nun das &quot;Wolfsabzeichen&quot; mit schwarzem Hund und gelben Hintergrund. Rand und Hund sind silberfarben einge-fasst." width="614" height="461" /></a><p class="wp-caption-text">Hier nun das &quot;Wolfsabzeichen&quot; mit schwarzem Hund und gelben Hintergrund. Rand und Hund sind silberfarben einge-fasst.</p></div>
<p>Die Abmaße entsprechen wie im letzten Blatt beschrieben: Breite: 3,08 mm; Höhe: 2,0mm und das Gewicht beträgt auch ca. 8,7 Gramm. Die Nadel auf der Hinterseite ist genauso gearbeitet &#8211; Nadel ist an der Spitze auch etwas gebogen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"> <div class="add728 ">
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</div></span></p>
<p>Wenn man das Bild stark vergrößert &#8211; im Bereich der Schnau-ze &#8211; muss man feststellend sagen, das diese rot unterlegt ist, was dann beim polieren Mund und Zunge rot einfärben sollte. Sieht zumindest so aus.</p>
<p><em>Anmerkung der TG-JG 52:: Die offene Schnauze ist wirklich mit roter Emaile ausgearbeitet. (Nachweis: Computer-Farberkennungsprogramm für Schwarz/Weiß-Fotoaufnahmen). Es ist ebenfalls das erste originale uns bekannte Gruppen-abzeichen, welches wir in Augenschein nehmen konnten. Manchmal einfach unglaublich, was da immer noch auftaucht. Das Stück stammt aus einer alten Sammlung von Geschwader &amp; Staffelabzeichen der ehem. Luftwaffe, die aufgelöst wurde.</em></p>
<div id="attachment_1228" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/wolfsabzeichen-rueck.jpg"><img class="size-large wp-image-1228 " title="Wolfsabzeichen Rückseite" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/wolfsabzeichen-rueck-1024x768.jpg" alt="Wolfsabzeichen Rückseite" width="614" height="461" /></a><p class="wp-caption-text">Wolfsabzeichen Rückseite</p></div>
<p>( Kai &amp; Winfried Bernhardi &#8211; D.H.L.T.  &amp; M.H.H.W. )</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dokumentation über Geschwader-, Gruppen und Staffelabzeichen des JG 52</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 05:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karaya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das besondere Abzeichen & Orden & Exponate]]></category>
		<category><![CDATA[3. Gruppe]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch unseren Kameraden German Schmitt von der GdF, Vorsitzender der Frankenstaffel, haben wir die Farbfotos der hier gezeigten Abbildungen freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen. Herzlichen Dank auch nochmals hierfür! Maße der Anstecknadel: Breite: 3,1 mm; Höhe: 2,0 mm; Gewicht: 8,7 Gramm Das Wolfabzeichen ist aus versilbertem Buntmetall, rückseitig ist ein Nadelsystem mit Verschlußöse aufgelötet. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1222" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/3-gruppe-jg52.jpg"><img class="size-large wp-image-1222 " title="Frühes, bisher noch nicht dokumentiertes Abzeichen der III. Gruppe des JG 52.  ( Um 1940 bis ca. 1941) " src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/3-gruppe-jg52-1024x707.jpg" alt="Frühes, bisher noch nicht dokumentiertes Abzeichen der III. Gruppe des JG 52.  ( Um 1940 bis ca. 1941) " width="614" height="424" /></a><p class="wp-caption-text">Frühes, bisher noch nicht dokumentiertes Abzeichen der III. Gruppe des JG 52. ( Um 1940 bis ca. 1941)</p></div>
<p>Durch unseren Kameraden German Schmitt von der GdF, Vorsitzender der Frankenstaffel, haben wir die Farbfotos der hier gezeigten Abbildungen freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen. Herzlichen Dank auch nochmals hierfür!</p>
<p><em>Maße der Anstecknadel: Breite: 3,1 mm; Höhe: 2,0 mm;</em></p>
<p><em>Gewicht: 8,7 Gramm</em></p>
<p>Das Wolfabzeichen ist aus versilbertem Buntmetall, rückseitig ist ein Nadelsystem mit Verschlußöse aufgelötet.</p>
<p>Das Abzeichen ist vorderseitig Rot und weiß emailliert und danach die Oberfläche mit den Metalleinfassungen glatt geschliffen und poliert worden. Dann erst wurde die Versilberung beidseitig aufgebracht und teilweise nachbrüniert. Zuletzt wurden die Abzeichen oft auch noch mit Zaponlack beschichtet um vorerst eine Oxydierung zu verhindern.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"> <div class="add728 ">
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</div></span></p>
<p>Bisher war uns zu den Wolfs- Gruppenabzeichen lediglich eine andere Farbform dieses Abzeichens bekannt. Der Wolf war ganz in Schwarz, ( eventuell mit roter Zunge ) Gelbem Hintergrund, Silbrigen Einfassungslinien und Silberner bzw. Umrandung.</p>
<p>Wir sind gerade daran, ebenfalls eine Fotodokumentation über das zuvor beschriebene Gruppenabzeichen, als Kleinabzeichens/ Anstecknadel zu erhalten und zu sichern. Vielleicht können wir dazu in der nächsten Ausgabe schon mehr berichten. Diese Abzeichen/Kennzeichnungen von Geschwadern, Gruppen oder</p>
<p>Staffeln sind früher eigentlich nie besonders beachtet worden. Da die meisten Fotos aus dieser Zeit in Schwarz/Weiß gemacht wurden und sich demnach so viele Farben wenn überhaupt nur in den Graustufen auf den Fotos unterschieden haben.</p>
<p>Heut können diese Farbstufen mit speziellen Computerpro-grammen doch verhältnismäßig einfach gelöst und auch nach-gewiesen werden.</p>
<div id="attachment_1223" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/rueckseite-wolfsabzeichen.jpg"><img class="size-large wp-image-1223 " title="Rückseite der Rot/Weißen Wolfsabzeichens mit Nadelsystem." src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/rueckseite-wolfsabzeichen-1024x696.jpg" alt="Rückseite der Rot/Weißen Wolfsabzeichens mit Nadelsystem." width="614" height="418" /></a><p class="wp-caption-text">Rückseite der Rot/Weißen Wolfsabzeichens mit Nadelsystem.</p></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Heldentod bei EK 2-Verleihung</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 05:43:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karaya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das besondere Abzeichen & Orden & Exponate]]></category>
		<category><![CDATA[Eiserne Kreuz]]></category>
		<category><![CDATA[Tapferkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Das besondere Stück Leider ist es manchmal auch wichtig, Gegenstände darzu-stellen bzw. zu beschreiben, die eine sehr traurige Vergangen-heit besitzen, um uns die unerbittliche Grausamkeit des Krieges so deutlich wie möglich aufzuzeigen. Für die jüngeren Generationen ist es wichtig, dass wir ihnen ganz klar und wenn nötig auch auf brutale Weise zeigen müssen, was „ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Das besondere Stück</strong></h3>
<p>Leider ist es manchmal auch wichtig, Gegenstände darzu-stellen bzw. zu beschreiben, die eine sehr traurige Vergangen-heit besitzen, um uns die unerbittliche Grausamkeit des Krieges so deutlich wie möglich aufzuzeigen.</p>
<p>Für die jüngeren Generationen ist es wichtig, dass wir ihnen ganz klar und wenn nötig auch auf brutale Weise zeigen müssen, was „ Krieg und Frieden “ letztendlich für uns alle bedeutet.</p>
<p>Die folgenden Fotos dokumentieren ein extrem kurzes, so genanntes soldatisches Heldenleben. Das Eiserne Kreuz II. (EK II) Klasse am Bande war die erste Tapferkeitsauszeich-nung mit der ein Soldat auch bei der Luftwaffe beliehen werden konnte.</p>
<p>Das EK II wurde nur am Verleihungstage, am obersten bzw. zweitobersten Knopfloch der Mittelreihe der Uniformjacke getragen. Danach wurde die Ordensstufe nur noch an der Feldspange durch das dafür vorgesehenen Farbband symbolisiert. An der Feldspange wurden auch alle anderen Verleihungen am Bande ebenso in der gleichen Form getragen. Bei Paraden allerdings durften diese Orden dann an der großen Ordensschnalle getragen werden.</p>
<div id="attachment_1217" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/Tapferkeitsauszeichnung.jpg"><img class="size-large wp-image-1217 " title="Die beiden Fotos zeigen ein total verbeultes und fast zerrissenes EK II" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/Tapferkeitsauszeichnung-1024x519.jpg" alt="Die beiden Fotos zeigen ein total verbeultes und fast zerrissenes EK II" width="614" height="311" /></a><p class="wp-caption-text">Die beiden Fotos zeigen ein total verbeultes und fast zerrissenes EK II</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die zuvor gezeigten beiden Fotos zeigen ein total verbeultes und fast zerrissenes EK II. Wie konnte dies geschehen?</p>
<p>Da ja der Träger des EK II dieses nur am Verleihungstage tragen durfte, ist es normalerweise fast auszuschließen, dass er an diesem Tage am Boden aktiv an irgendwelchen Kampf-handlungen teilnahm. Was also könnte passiert sein.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"> <div class="add728 ">
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</div></span></p>
<p>Die starke Beschädigung hat sich wahrscheinlich wie folgt zugetragen: Ein Infanteriegeschoß, eventuell noch ein Granat- oder Bombensplitter, hat den EK-Träger in den Rücken getroffen und ist an der linken Herzhälfte durch, &#8211; oder knapp vorbei und unterhalb des mittleren Brustbeines ( Sola Plexus ) wieder aus dem Körper heraus geschossen. Das Geschoß/Splitter hatte aber noch immer so viel Energie, daß es fast noch das EK II durchschlagen hätte. Immerhin ist die Zarge und die Stahlplatte um über 2 cm verbogen, wie unschwer auf dem Foto ne-benan zu erkennen ist.</p>
<div id="attachment_1218" class="wp-caption alignleft" style="width: 378px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/Tapferkeitsauszeichnung2.jpg"><img class="size-large wp-image-1218  " title="zerbeultes EK II" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/Tapferkeitsauszeichnung2-1024x768.jpg" alt="zerbeultes EK II" width="368" height="277" /></a><p class="wp-caption-text">zerbeultes EK II</p></div>
<p>Alles weitere ist Spekulation und wir gehen deswegen nicht weiter darauf ein. Wir wissen aus der Nachlaßver-wandschaft nur noch, dass der Flieger diese Verwundung leider nicht überlebt hat.</p>
<p>Somit hat unser tapferer Luftwaffensoldat sein kurzes Leben ausgehaucht, noch bevor er es eigentlich richtig hätte leben können. An seinem Eisernen Kreuz hat er sicher viel Freude gehabt, &#8211; aber leider nur für wenige Stunden, dann hat ihn die Grausamkeit des Krieges mitten aus seinem noch jungen Leben gerissen.</p>
<p>Es ist nicht immer einfach, solche Stücke zu beschreiben und fotographisch zu Belegen. Manche werden uns ja sogar des-wegen schwerste Vorwürfe machen, wie wir uns es erlauben könnten, in der heutigen Zeit solch makabere Berichte/ Dokumentationen zu bringen. Die Antwort ist einfach:</p>
<p>&#8220;Trotzdem ! Auch so kann man der Verherrlichung von Kriegen noch etwas entgegen wirken.&#8221;</p>
<p>( M.H.H.W. )</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Flugzeugführerabzeichen Teil IV</title>
		<link>http://www.jg52.net/dokumentationen-berichte-52er-nachrichtenblaetter/besondere-abzeichen-orden-exponate/flugzeugfuhrerabzeichen-teil-iv</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 05:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karaya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das besondere Abzeichen & Orden & Exponate]]></category>
		<category><![CDATA[Flugzeuführer]]></category>
		<category><![CDATA[Flugzeugführerabzeichen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1212" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/junkers-meyerbauer.jpg"><img class="size-full wp-image-1212 " title="Linkes Abzeichen Hersteller: C.E. Junkers,  in Silber 800; Rechtes Abzeichen Hersteller: Otto Meyerbauer, Buntmetall" src="http://www.jg52.net/wp-content/uploads/2011/10/junkers-meyerbauer.jpg" alt="Linkes Abzeichen Hersteller: C.E. Junkers,  in Silber 800; Rechtes Abzeichen Hersteller: Otto Meyerbauer, Buntmetall" width="512" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Linkes Abzeichen Hersteller: C.E. Junkers, in Silber 800; Rechtes Abzeichen Hersteller: Otto Meyerbauer, Buntmetall</p></div>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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