Adolf Dickfeld

Oberst


* 20.02.1910 Jüterbog/Mark Brandenburg
† 17.02.2009 Dreieich/Ffm

Ehrenpokal: 15.12.1941; Deutsches Kreuz in Gold: 25.01.1942
Ritterkreuz am 19.03.1942, als Leutnant & Flugzeugführer 7./JG 52
Eichenlaub am 19.05.1942, als Leutnant & Flugzeugführer 7./JG 52
Dickfeld errang auf etwa 1072 Feindflügen insgesamt 136 Luftsiege, davon 119 im Osten, 5 in Tunesien, 12 Viermoots im Westen.


Dickfeld nach dem Abitur ging er zur Fliegerei und wurde 1937 als Reservist zum Jagdflieger ausgebildet. Bereits vor dem Krieg war er in der politischen Schulungsarbeit der Jugend tätig.

Bei Kriegsausbruch am 1.09.1939 kam er als Leutnant und Flugzeugführer am 28.10.1939 in die II./JG 52 und erwarb sich dort im Westfeldzug das Eiserne Kreuz II. Klasse.

Nach Einsätzen über Frankreich und England, wurde er 1941 in den Stab der III./JG 52 versetzt und erzielte im Juli 1941 an der Ostfront seine ersten Luftsieg. Am 16.08.1941 errang er seinen 10, am 24.10.1941 den 16. bis 20. Abschuss und brachte es bis Ende 1941 auf 37. Luftsiege.
Nach dem 47. Abschuss erhielt er am 19.03.1942 das Ritterkreuz und am 18.05.1942, hatte er seinen 100. Abschuss an der Ostfront als 8. Jagdflieger der Luftwaffe erreicht und erhielt das Eichenlaub persönlich von Hitler überreicht und wurde zum Oberleutnant befördert. Foto ….
Nach längerer Abwesenheit kehrte er im August 1942 an die Front zurück. Als er das JG 52 im September wieder verließ, hatte er 128. Luftsiege errungen. Er wurde zum JG 2 nach Nord-Afrika kommandiert und übernahm dort als Hauptmann die II. Gruppe. Dort gelangen ihm noch 5. weitere Luftsiege gegen westliche Gegner. Am 8.01.1943 wurde er bei einem Startunfall in Kairouan schwer Verwundet.

Am 17.04.1943 wurde er Kommandeur der II./JG 11, das zur Reichsverteidigung in Nord-Deutschland lag. Am 18.05.1943 wurde er zum Major befördert. Kurz darauf wurde er bei einem Angriff auf schwere Bomber abgeschossen und verwundet.
Nach seiner  Wiedergenesung wurde er zum General für Führernachwuchs im Reichs-Luftfahrt-Ministerium und Reichs-Inspekteur der Flieger- HJ ( Hitlerjugend ).
Ab Sommer 1944 als Oberstleutnant, hatte er das Amt des „Generals für Nachwuchs der Luftwaffe“ inne und wurde am 22.02.1945, zum Oberst befördert in dieser Stellung erlebte er das Kriegsende.

Restliche Verleihungsdaten/Beförderungen, usw., soweit bekannt:

Beförderungen: 11.12.1939 Leutnant; 21.05.1942 Oberleutnant; 07.01.1943 Hauptmann; 18.05.1943  Major; Obersleutnant  21.06.1944;  22.02.1945 Oberst

13.12.1939 EK II;  12.01.1942 EK I

Grabstelle/Seine Asche wurde verstreut: „ Am Berge des Kilomanscharo in Tansania/Ostafrika“.

Zur ODR Stellungnahmen und Richtigstellungen werden Nachgereicht  ( M.H.H.W. )

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