Adolf Glunz

Leutnant


* 11. 6. 1918 Bresegard, Krs. Ludwigslust / Mecklenburg


RK 29.8.1943 als Oberfeldwebel, EL (Nr. 508) 24.6.1944 als Leutnant, DK 1.11.1942, EP 29.6.1942


* 11. 6. 1918 Bresegard, Krs. Ludwigslust / Mecklenburg
RK 29.8.1943 als Oberfeldwebel, EL (Nr. 508) 24.6.1944 als Leutnant, DK 1.11.1942, EP 29.6.1942
“Adi” trat am 1.9.1939 bei der Luftwaffe ein und kam am 9.11.1940 als Gefreiter zur 4./JG 52 an den Kanal, wo er seine ersten Einsätze flog. Am 7.5. und 19.5.1941 schoß er je eine Spitfire als erste Luftsiege ab. An der Ostfront erzielte er in den ersten Tagen drei Abschüsse und wurde am 8.7.1941 zur 4./JG 26 an den Kanal versetzt. Hier entwickelte er sich zu einem der erfolgreichsten Westjäger. Am 27.8.1941 brachte er eine Spitfire zum Absturz (6.) und erhöhte die Zahl seiner Abschüsse bis Ende 1942 auf 23. Am 28.2.1943 schoß er zwei Mosquitos ab (28.& 29.), am 3. 4. 1943 eine Spitfire als 30. Luftsieg, am 5. 4. 1943 die erste Viermot, und wurde nach 39 Luftsiegen mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Am 31.12. 1943 meldete er den 50. Abschuß, am 7.1.1944 den 51. Ab 15.1.1944 führte er die 5.JG 26. Am 22. 2. 1944 erzielte er 6 Abschüsse (54.& 59.), darunter 5 Viermots, führte ab 3.3.1944 die 6./JG 26, wurde am 1.4.1944 zum Leutnant befördert und am 20. 6.1944 Staffelkapitän der 6./JG 26. An der lnvasionsfront schoß er am 10.6.1944 drei P-47 Thunderbolt ab (63.- 65.) und erhielt nach 66 Luftsiegen das Eichenlaub. Am 24. 12. 1944 errang er mit dem Abschuß von zwei P-47 den 70.& 71. Luftsieg, der 72. war eine Spitfire am 1.1.1945. Obwohl er bis 1945 nahezu ununterbrochen im Fronteinsatz stand, wurde er nie abgeschossen oder verwundet. Am 18.3.1945 wurde er zur IIIl./EJG 2 zur Umschulung auf Me 262 versetzt und beendete den Krieg beim JG 7.
574 Feindflüge, davon 238 mit Feindberührung.
72 Luftsiege, davon 69 West (20 Viermots, 3 Mosquitos), 15 unbestätigte Abschüsse. 2 Panzer an der Ostfront vernichtet.

“Adi” trat am 1.9.1939 bei der Luftwaffe ein und kam am 9.11.1940 als Gefreiter zur 4./JG 52 an den Kanal, wo er seine ersten Einsätze flog. Am 7.5. und 19.5.1941 schoß er je eine Spitfire als erste Luftsiege ab. An der Ostfront erzielte er in den ersten Tagen drei Abschüsse und wurde am 8.7.1941 zur 4./JG 26 an den Kanal versetzt. Hier entwickelte er sich zu einem der erfolgreichsten Westjäger. Am 27.8.1941 brachte er eine Spitfire zum Absturz (6.) und erhöhte die Zahl seiner Abschüsse bis Ende 1942 auf 23. Am 28.2.1943 schoß er zwei Mosquitos ab (28.& 29.), am 3. 4. 1943 eine Spitfire als 30. Luftsieg, am 5. 4. 1943 die erste Viermot, und wurde nach 39 Luftsiegen mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Am 31.12. 1943 meldete er den 50. Abschuß, am 7.1.1944 den 51. Ab 15.1.1944 führte er die 5.JG 26. Am 22. 2. 1944 erzielte er 6 Abschüsse (54.& 59.), darunter 5 Viermots, führte ab 3.3.1944 die 6./JG 26, wurde am 1.4.1944 zum Leutnant befördert und am 20. 6.1944 Staffelkapitän der 6./JG 26. An der lnvasionsfront schoß er am 10.6.1944 drei P-47 Thunderbolt ab (63.- 65.) und erhielt nach 66 Luftsiegen das Eichenlaub. Am 24. 12. 1944 errang er mit dem Abschuß von zwei P-47 den 70.& 71. Luftsieg, der 72. war eine Spitfire am 1.1.1945. Obwohl er bis 1945 nahezu ununterbrochen im Fronteinsatz stand, wurde er nie abgeschossen oder verwundet. Am 18.3.1945 wurde er zur IIIl./EJG 2 zur Umschulung auf Me 262 versetzt und beendete den Krieg beim JG 7.

574 Feindflüge, davon 238 mit Feindberührung.

72 Luftsiege, davon 69 West (20 Viermots, 3 Mosquitos), 15 unbestätigte Abschüsse. 2 Panzer an der Ostfront vernichtet.

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