Alfred Grislawski

Oberfeldwebel

ab 01.08.1942 - zuvor Hauptmann


* 02.11.1919 Wanne-Eickel/Westfalen
† 19.09.2003 Werne/Westfalen

Ehrenpokal: 30.05.1942 *** Kein DK. in Gold
Ritterkreuz am 01.07.1942, als Feldwebel & Flugzeugführer 9./JG 52
Eichenlaub am 11.04.1944, als Hauptmann & Staffelkapitän 1./JG 1
133 Luftsiege, davon 109 im Osten, bei etwa 800 Feindflügen


Grislawski kam im November 1940 als Unteroffizier zur 9./JG 52 “Karaya” nach Rumänien und nahm am Balkanfeldzug und Kreta- Unternehmen teil. Er war einer der besten Schüler von Hermann Graf und Kämpfte sich in seinem Sog nach oben. Am 1.09.1941, erzielte er den 1. Luftsieg, brachte es bis Ende 1941 auf etwa 10. Abschüsse, war im Mai/Juni 1942 besonders erfolgreich und erhielt als Feldwebel nach 43. Luftsiegen am 01.07.1942 das Ritterkreuz.

Am 1.08.1942, folgte seine Beförderung zum Oberfeldwebel.

Nunmehr erhielt er eine mehrmonatige Kommandierung zur Erg. Gr. Ost, als Jagdlehrer. Im Oktober 1942, kehrte er an die Ostfront zurück und kam zur 7./JG 52. Am 6.11.1942, errang er den 63. – 68. Abschuss, am 12.12.1942, den 79.-82. und wurde zum Leutnant d. R. befördert, schoss am 03.02.1943, den 92. Gegner ab und meldete am 27.4.1943, den 100. Luftsieg.

Am 3.06.1943 erzielte er den 108. -109. Abschuss. Am nächsten Tag wurde er durch die Explosion einer eigenen Landmine verwundet. Nach der Genesung holte ihn Graf in seinen Sonderverband JG Süd/JG 50 als Höhenjäger, wo er am 17.8.1943, seine ersten beiden US- Viermots abschoss. Am 1.10.1943 wurde er zum Hauptmann d. R. befördert und am 06.11.1943, zum Staffelkapitän 1./JG 1 ernannt.

Am 24.1.1944 wurde er im Luftkampf verwundet und kam nach seiner Genesung am 13.03.1944, als Staffelkapitän zur 8./JG 1.

Sein schonungsloser Einsatz gegen die US-Viemots wurde mit der Verleihung des Eichenlaubs gewürdigt.

Zu diesem Zeitpunkt hatte er ca.122 Luftsiege errungen. Am 26.09.1944, wurde er im Luftkampf bei Münster schwer verwundet, sprang mit dem Fallschirm ab und erlebte das Kriegsende im Lazarett.

Seltsamerweise hat er kein Deutsches Kreuz in Gold verliehen bekommen, wahrscheinlich ist die Einreichung schon irgendwo an der an der russischen Südfront durch Kriegseinwirkungen zu Verlust gegangen.

Restliche Verleihungsdaten/Beförderungen, usw., soweit bekannt:

EK II: 9.09.1941; EK I: 29.10.1941

Frontflugspange in Gold: 05.12.1941; Frontflugspange in Gold mit Stern: 15.05.1943

Grab/Herne, Sep.2003

Grab/Herne, Sep.2003

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