Friedrich Obleser

Oberleutnant


* 21.02.1923 Pottenstein Kreis Baden bei Wien/Niederösterreich


RK 26.3.1944 als Leutnant, DK (7.2. 1944), EP (6.11.1943)


Er war einer der erforgreichsten Nachwuchspiloten. Ende 1942 kam er zur 8./JG 52 an die Ostfront und flog am 12.1.1943 seinen ersten Einsatz. Die ersten Luftsiege erzielte er im März 1943, den 20. am 26.5.1943. Am 28.5.1943 wurde er durch Flaktreffer verwundet (Bf 109 G-4 19284 “schwarze 1”) und führte nach seiner Rückkehr zur Truppe ab 6.7.1943 die 8./JG 52. Am 18.9.1943 errang er den 50. Luftsieg, am 7.10.1943 den 75. Nach 80 Abschüssen wurde ihm das Ritterkreuz verliehen. In den Monaten Juni und August 1944 kam es wiederholt zu Begegnungen mit US-Verbänden bei deren Angriffen auf Rumänien und Polen, wobei er 2 Viermots und 7 Jäger zum Absturz brachte. Den 100. Luftsieg feierte er im August 1944. Am 30.12.1944 wurde er in Zagorze (Südpolen) beim Abschuß einer Panzerfaust schwer verletzt und kam nicht mehr zum Fronteinsatz.

Über 500 Feindflüge.

120 Luftsiege, davon 9 West (2 Viermots).

(  © + ®  Dokumentation von Ernst Obermeier & Robert Emmert & Norbert Beyerlein &  Bernd Barbas & M.H.H.W.  und Archiv TG-JG52 e. V. )