Gerhard Köppen

Leutnant


* 17.05.1918 Holzendorf/Brandenburg
† 05.05.1942 Akmonaj/Russland

Ehrenpokal: 17.11.1941; DK in Gold: 20.12.1941
Ritterkreuz am 18.12.1941, als Feldwebel & Flugzeugführer 8./JG 52
Eichenlaub am 27.02.1942, als Feldwebel & Flugzeugführer 7./JG 52
85. Luftsiege, Anzahl der Feindflüge nicht mehr bekannt.


Köppen trat 1936, in die Luftwaffe ein und war zuerst im KG “Hindenburg“ ehe er seine Umschulung als Jagdflieger erfolgte und er am 6.10.1040, als Obergefreiter zur 8./JG 52 kam.

Ab dem Frühjahr 1941, kam er zur 7./JG 52 und Flog am April/Mai über Griechenland und Kreta. Ab Juni 1941, an der Ostfront errang er am 24.06.1941, seinen 1. Luftsieg.

Im Frühjahr 1942 konnte er mit spektakulären Abschußserien aufwarten. Er fügte den Gegner auch durch seine kühnen Tiefangriffe auf Flugplätzen, Kolonnen und Panzer schwere Schäden zu. So schoss er auf dem Fluss Dnjepr ein Kanonenboot in Brand.

Das Ritterkreuz wurde ihm am 18.12.1941, nach seinem 45. Abschuss als Feldwebel verliehen. Das Eichenlaub nach seinem 69. – 72. Luftsieg am 24.02.1942.

Danach wurde dann am 01.04.1942, noch  zum Leutnant befördert. Nach der Überreichung des Eichenlaub befand er sich auf Heimaturlaub, kehrte erst Ende April wieder an die Ostfront zurück und erzielte am 30.04.1942, vier Luftsiege und fünf am 02.05.1942,  ( 80. – 84. ).

Am 05.05.1942 erhielt er im Luftkampf mit russischen Bombern einen Motortreffer und musste 10 km nördlich Akmonaj im Asowschen Meer Notwassern und wurde noch schwimmend beobachtet, während sich zwei russische Motorboote näherten. Seitdem gilt Köppen als vermisst.

 

(  © + ®  Dokumentation von Ernst Obermeier & Robert Emmert & Norbert Beyerlein &  Bernd Barbas & M.H.H.W. sowie Archiv TG-JG52 e. V. )

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