Walter Wolfrum

Oberleutnant


* 23.5.1923 Schmölz bei Kronach/Oberfranken
† 26.08.2010 Schwabach

RK 27.7.1944 als Leutnant, DK 18.5.1944, EP 20.4.1944


Er kam im Januar 1943 als Leutnant zur 5./JG 52 an die  Ostfront. Wie viele Asse war er kein Schnellstarter. Den  ersten Luftsieg erzielte er am 25.5.1943 beim 62.Feindflug, den zweiten am 21.7.1943 beim 132. Feindflug. Damit war der Durchbruch geschafft und er gehörte bald  zu den erfolgreichsten Nachwuchspiloten des Geschwaders: 10. Luftsieg am 6.9.1943, 20. am 11.12.1943, 30. am  15.2.1944, 39.-44. am 19.3.1944, 48.-51. am 26.3.1944. Im  Mai 1944 brachte er es auf 28 Abschüsse, darunter sechs  am 20.5.1944, elf am 30.5.1944 und sechs am 31.5.1944. Am  1.6.1944 erzielte er den 100. Luftsieg. Am 16.7.1944  bezwang er erneut 10 russische Jagdflugzeuge, wurde dann aber selbst abgeschossen und schwer verwundet (Bf 109 G-6,  163631, “weiße 6”). Seit dem 11.5.1944 war er  Staffelkapitän 1./JG 52. Das Ritterkreuz wurde ihm nach  126 Luftsiegen verliehen. Im Februar 1945 kehrte er wieder an die Front zurück. Bei Kriegsende wurde er an  die russischen Truppen ausgeliefert, aber bereits im Juli  1945 als Verwundeter entlassen. Nach dem  Krieg gehörte er zu den besten deutschen Kunstfliegern.

424  Feindflüge, 137 Luftsiege an der Ostfront, davon 119 Jagdflugzeuge, 16 Il-2,  40 weitere Abschüsse ohne Zeugen. 1 Kanonenboot  versenkt. Selbst viermal verwundet, 12 Notlandungen.

Walter Wolfrum

Ltn. Walter Wolfrum

Walter Wolfrum Me109

Walter Wolfrums Me109

Profil Wolfrum

Profil Wolfrum

(  © + ®  Dokumentation von Ernst Obermeier & Robert Emmert & Norbert Beyerlein &  Bernd Barbas & M.H.H.W.  und Archiv TG-JG52 e. V. )