Karl Hammerl

Leutnant


* 15.8.1918 Kienberg (Krs. Scheibs a.d. Ybbs / Niederösterreich)


RK 19.9.1942 als Feldwebel, DK 30.6.1942, EP 6.7.1942


Vermißt 2.3.1943 bei Kolomak/Sowjetunion.

Er gehörte schon 1936 den österreichischen Luftstreitkräften an und wurde 1938 in die deutsche Luftwaffe übernommen. Seit Kriegsbeginn gehörte er zum JG 52 und wurde längere Zeit als Jagdlehrer verwendet. Am 2.6.1941 schoß er im Westen eine Blenheim als ersten Luftsieg ab. Kurz darauf wurde seine Einheit an die Ostfront verlegt. Dort konnte er sich in den Sommermonaten 1942 rasch nach oben arbeiten und feierte seinen 50. Luftsieg am 19.8.1942. Nach 55 Luftsiegen wurde ihm das Ritterkreuz verliehen. Am 28.2.1943 schoß er 2 I1-2 als letzte Abschüsse ab.

Am 2.3.1943 stürzte er südwestlich Kolomak jenseits der Linien ab und ist seitdem vermißt (Bf 109 G-2, 14540, “weiße 3”). Soll verwundet in russische Gefangenschaft gekommen und im Lager gestorben sein. Nachträglich zum Leutnant befördert.

67 Luftsiege, davon 2 im Westen