Nr: 41; EL 526; S 145

Die Ritterkreuzträger des Jagdgeschwaders 52

JG 52


3 . Gruppe

5./ Staffel

Geb. 21.05.1916 Bamberg † 11.09.1988 Mauschendorf/Unterfranken

Ehrenpokal: 14.11.1943   Deutsches Kreuz in Gold: 28.01. 1944
Ritterkreuz am 26.03.1944 als Oberleutnant, Staffelkapitän der 5./JG 52
Eichenlaub am 20.07.1944 als Hauptmann, Kommandeur  der III./JG 52
Schwertern am 21.04.1945 als Major, Kommandeur der III./JG 52
237. Luftsiege bei  445. Feindflügen

Batz trat am 1.11.1935 in die Luftwaffe ein. Nach der Ausbildung zum Flugzeugführer  wurde er Fluglehrer, er aber wollte eigentlich Jagdflieger werden, am 1.11.1940 zum Leutnant befördert. Seine Versetzungs-versuche an die Front wurden immer wieder   abgelehnt und so kam es, dass er erst nach 5000. Flugstunden am 01.11.1942 von der Flugschule – Kaufbeuren auf die Jagdschule nach Bad Aibling kam und von dort am   20.12.1942 zur Erg .Gr. Ost versetzt wurde.

Am 1.02.1943 ging er als Adjutant der II./JG 52 an die Ostfront,wo er als 27 jähriger keinen leichten Stand hatte. Am 11.03.1943 machte er seinen 1. Abschuss im Osten. Mit nur 7. Luftsiegen wurde er Staffelkapitän der 5./JG 52. Mit Geduld und Intelligenz arbeitete er sich nach oben und erwarb sich die Anerkennung seiner Staffelkameraden am 16.11.1943 hatte er seinen 50. Luftsieg erreicht und bis Jahresende den 75. wurde zum Ritterkreuz eingereicht erhielt es aber erst nach dem 101. Abschuss.

Als er am 19.04.1944 die III./JG 52 als Kommandeur übernahm, hatte er 125. Luftsiege erreicht. Am 31.05.1944 gelang ihm mit 15 Abschüssen an einem Tag in sieben Einsätzen, eine der spektakulärsten Abschußserien ( 141 – 155 ).  Hierbei waren auch 6 IL-2 mit Heckschützen. Seine 149 Luftsiege in einem Jahr wurden nur von Nowotny ( 193 ); Hartmann ( 158 + 177 );  Graf ( 160 )  und Rall  ( 151 ) überboten.

Das Eichenlaub wurde ihm nach über 180. Luftsiege verliehen. Im Juni 1944 schoss er in Rumänien 2 amerikanische P-51 und eine B-24 ab. Bis zum 17.08.1944 erhöhte er die Zahl seiner Erfolge auf 200. und brachte es bis zum Jahresende auf 224. Abschüsse.

Ab 1.02.1945 wurde er zum Kommandeur der II./JG 52 in Ungarn ernannt, avancierte im April noch zum Major und flog seine letzten Einsätze im Süden der Ostfront von Österreich aus.

Für seine Erfolge erhielt er am 21.04.1945 die Schwerter verliehen. Bei Kriegsende führte er seine Gruppe zurück in die Heimat, so das sie der russischen Kriegsgefangenschaft entgingen.

P.S.: Die Verleihung der Schwerter ist im Bundesarchiv bisher nicht nachweisbar.
Die Bestätigung erfolgte dann durch die G.d.J., sowie Batz mit seinen Kameraden und letztendlich Ernst Obermeier, erbrachte dann die  Nachweise.

Franz Kurowski hat über den Flechsig Verlag in Würzburg ein Buch über Wilhelm Batz herausgebracht, mit dem Titel: „ Vom Fluglehrer zum Schwerteträger “

Familiengrab in Leverkusen

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