Peter Düttmann

Leutnant


* 23.05.1923 Gießen
† 09.01.2001 Esslingen


Leutnant
* 23.05.1923 in Gießen; 09.01.2001 in Echterdingen
Am 7.5.1943 kam “Bonifaz” zur 6./JG 52 an die Ostfront und entwickelte sich dort zu einem der erfolgreichsten Nachwuchspiloten. Bald bildete er mit Heinz Ewald und Heinz Sachsenberg ein unverwüstliches Trio. Am 21.5.1943 erzielte er den 1. Luftsieg, bis zum Jahresende war er bei 25 angelangt. In den Monaten März bis April 1944 kletterte seine Erfolgszahl unaufhaltsam nach oben, im März waren es 18, im April 22 und im Mai bis zur Verleihung des Ritterkreuzes 14, davon am 7.5.1944 allein 9 Luftsiege (83.-91). Völlig abgeflogen, mußte er Ende Mai eine Pause einlegen. Mitte September 1944 kehrte er zur Staffel zurück. Am 24.9.1944 feierte er den 100. Luftsieg, am 13.11.1944 den 125-127. Am 23.12.1944 wurde er Staffelkapitän 5./JG 52. Am 13.4.1945 fiel der 150. Gegner. Diesen Erfolgen stehen entgegen: 11.7.1943 Notwasserung nach Luftkampf mit Boston, 9.8.1943 Notlandung im Niemandsland, 17 Stunden vermißt, 23.8.1943 Flaktreffer, Maschine bei Bauchlandung explodiert, 13.11.1944 durch Il-2 abgeschossen, Fallschirmabsprung aus 300 m, jenseits der Front heruntergekommen und zu den eigenen Truppen durchgeschlagen, 3.3.1945 Flaktreffer, Notlandung jenseits, nach 23 Stunden zurückgekommen. Dies ist nur eine Auswahl aus den Not- und Bauchlandungen seiner Laufbahn.
398 Feindflüge
152 Luftsiege im Osten, davon 2 Panzer, die 1945 für Jagdflieger als Abschuß gewertet wurden. Unter seinen Abschüssen befinden sich 38 Il-2, 8 Boston, 5 rumänische Flugzeuge und 98 russische Jäger.

Am 7.5.1943 kam “Bonifaz” zur 6./JG 52 an die Ostfront und entwickelte sich dort zu einem der erfolgreichsten Nachwuchspiloten. Bald bildete er mit Heinz Ewald und Heinz Sachsenberg ein unverwüstliches Trio. Am 21.5.1943 erzielte er den 1. Luftsieg, bis zum Jahresende war er bei 25 angelangt. In den Monaten März bis April 1944 kletterte seine Erfolgszahl unaufhaltsam nach oben, im März waren es 18, im April 22 und im Mai bis zur Verleihung des Ritterkreuzes 14, davon am 7.5.1944 allein 9 Luftsiege (83.-91). Völlig abgeflogen, mußte er Ende Mai eine Pause einlegen. Mitte September 1944 kehrte er zur Staffel zurück. Am 24.9.1944 feierte er den 100. Luftsieg, am 13.11.1944 den 125-127. Am 23.12.1944 wurde er Staffelkapitän 5./JG 52. Am 13.4.1945 fiel der 150. Gegner. Diesen Erfolgen stehen entgegen: 11.7.1943 Notwasserung nach Luftkampf mit Boston, 9.8.1943 Notlandung im Niemandsland, 17 Stunden vermißt, 23.8.1943 Flaktreffer, Maschine bei Bauchlandung explodiert, 13.11.1944 durch Il-2 abgeschossen, Fallschirmabsprung aus 300 m, jenseits der Front heruntergekommen und zu den eigenen Truppen durchgeschlagen, 3.3.1945 Flaktreffer, Notlandung jenseits, nach 23 Stunden zurückgekommen. Dies ist nur eine Auswahl aus den Not- und Bauchlandungen seiner Laufbahn.

398 Feindflüge

152 Luftsiege im Osten, davon 2 Panzer, die 1945 für Jagdflieger als Abschuß gewertet wurden. Unter seinen Abschüssen befinden sich 38 Il-2, 8 Boston, 5 rumänische Flugzeuge und 98 russische Jäger.

Bonifaz in Italien

Bonifaz in Italien

Orginal Zeitungsartikel aus der NZ Westmark vom 19.6.1944

Orginal Zeitungsartikel aus der NZ Westmark vom 19.6.1944

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